Am Rupenhorn 5 in 14055 Berlin

 

Das 10.669 m² Gelände besteht aus drei Häusern (einem Haupthaus und zwei kleineren Nebenhäusern) mit 1891,90m² Nutzungsfläche, einem unter Denkmal eingetragenen Gartenanteil und einem Waldstück mit Sicht auf den Stößensee.

Das Haus am Rupenhorn 5 wurde 1929 von Bruno Paul im Bauhaus-Stil für Paul und Minnie Lindemann errichtet. Die jüdische Familie wurde 1934 gezwungen, das Haus weit unter Wert zu verkaufen. Dann zog der NS-Reichsminister für kirchliche Angelegenheiten, Hans Kerrl, in das Gebäude ein. Nach dem Krieg übernahm die Berliner Senatsverwaltung für Jugend das Haus und veranstaltete hier internationale Begegnungen mit den Schwerpunkten Demokratie und interkulturelles Verständnis.

2004 wurde durch Sara Nachama das erste amerikanisch-jüdische College in Berlin gegründet, die das Haus mietete. Die Universität ist eine weltweit, private wissenschaftliche Einrichtung, die nach dem jüdischen Philantropen Isaac Touro benannt ist.

Der englischsprachige Studiengang führt in drei Jahren zum amerikanischen Abschluss “Bachelor of Science in Business, Management and Administration”. Um das Management-Studium zu vervollständigen, müssen die Studenten auch geisteswissenschaftliche Kurse belegen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf amerikanischer Kultur.