Kyffhäuser Straße 23, Berlin Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Schöneberg

 

Gebäude: Es handelt sich um eine ehemalige Schule mit drei Geschossen und einer Turnhalle.

 

Nutzer: Im Haus gibt es zur Zeit verschiedene Mieter aus dem Bereich der gemeinwohlorientierten Jugendkulturarbeit. Neben dem Jugendtheater Strahl e.V. gibt es die DTM (deutsch-türkische Musikakademie), den Verein Welt-Mir e.V. mit seinen Mal-, Musik- und Kulturangeboten für Kinder und Jugendliche und als Kulturvermittler den sozialkulturellen Verein Quarts e.V. Des Weiteren sind Mieter das chinesische Musikzentrum und der Berliner Fotosalon sowie drei Musiker mit ihren Probenräumen, acht bildende Künstler aus dem Atelierprogramm Berlins sowie 15 Ateliers für bildende Künstler, die von der bezirklichen Kulturkommission vergeben werden.

 

Bewirtschaftung:

Bei Vertragsbeginn hat das Bezirksamt 50.000,00 Euro zur Herstellung der Vermietbarkeit und Beseitigung kleinerer Mängel zur Verfügung gestellt.

 

Der Regierende Bürgermeister - Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten hat in dieses Haus Investionsmittel in Höhe von 40.000,00 Euro investiert, um für die Ateliers im Gebäude die nötigen Sanitäreinrichtungen schaffen zu können. Diese Ateliers werden im Rahmen des Berliner Atelier-Anmiet-Programms für junge Berliner Künstler vom Beirat beim Berufsverband der Bildenden Künstler vergeben.

 

Das Jugendtheater Strahl e.V. hat sich die Turnhalle aus eigenen Mitteln zu einer Spiel – und Probenstätte ausgebaut.

 

Der Verein Welt-Mir e.V. hat sich aus Mitteln des PS-Sparens der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft das ehemalige auf dem Hof befindliche Toilettengebäude zur einem Multifunktionsraum umgebaut.

 

Die Musikübungsräume wurden in Selbsthilfe der Nutzer hergerichtet.

 

Insgesamt wurden von der GSE aus den Erträgen des Hauses bislang ca 392.000,00 Euro investiert. Die technische Infrastruktur und die Bausubstanz konnte deutlich verbessert werden. Neben dem Einbau einer neuen zentralen Heizanlage konnten Trockenlegungsarbeiten am Fundament und diverse andere Bausubstanz erhaltende Maßnahmen durchgeführt werden.

 

Darüber hinaus wurden ergänzend im Haus jährlich je nach Lage der Arbeitsfördermaßnahmen in Berlin Arbeitslose in Rahmen von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen eingesetzt.

 

Verfahren:

Die GSE bewirtschaftet das Gebäude per Verwaltungsvertrag für den Bezirk. Um den Jugend/Kulturstandort langfristig zu erhalten, hat der Bezirk nachgefragt, ob die Liegenschaft in das Treuhandvermögen der GSE übertragen werden kann. Es gibt einen zwischen GSE und Bezirksamt abgestimmten Entwurf für einen Übertragungsvertrag. Das Bezirksamt hat dazu einen Bezirksamtsbeschluss gefasst.