Glasower Straße 15/18, Berlin Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Tempelhof

 

Gebäude

Bei der Glasower Straße 15/18 handelt sich um eine ehemalige Fabrik mit drei Geschossen.

 

Nutzung

Das Gebäude ist mit folgenden Nutzern belegt:

  • Neuköllner Netzwerk Berufshilfe e.V.,
  • Diakonische Werk,
  • Arbeit und Bildung e.V.,
  • Internationale Bund e.V. und
  • Kleiner Fratz gGmbH.

 

Der Verein Neuköllner Netzwerk Berufshilfe e.V. (anerkannter Träger der freien Jugendhilfe) organisiert und koordiniert ein Netzwerk zur Berufshilfe für Jugendliche im Bezirk Neukölln. Zu seinen Hauptaufgaben zählen die Schaffung von adäquaten und aufeinander abgestimmten Angebotsstrukturen für Jugendliche am Übergang von der Schule in den Beruf, eine allgemeine Beratung zur Berufsorientierung, Lebenswegplanung und Unterstützung bei der sozialen Integration sowie die Tätigkeiten als Dachverband zur Unterstützung und Koordination von freien Trägern und Mitarbeitern in der Jugendberufhilfe.

 

Die im Gebäude ansässigen Jugenhilfeträger arbeiten kooperativ miteinander und sind in Ihrem Aufgabenstellungen aufeinander bezogen.

 

Der Kleine Fratz gGmbH betreibt im Keller „Herausreichende Jugendarbeit“, im Erdgeschoß eine Kindertagestätte und in der 1. Etage einen Hort.

Die 2. Etage wird vom Neuköllner Netzwerk Berufshilfe e.V., vom Diakonischen Werk, vom Verein Arbeit und Bildung e.V. und vom Internationalen Bund e.V. genutzt. Auf der Freifläche befindet sich ein behindertenfreundlicher Abenteuerspielplatz.

 

 

Bewirtschaftung zur Sicherung des Jugendhilfestandortes:

 

Das Gebäude liegt im Sanierungsgebiet. Schon bei den dazu durchgeführten vobereitenden Untersuchungen wurde vorgesehen, dass das Gebäude für die Sicherung und Entwicklung der sozialen Infrastruktur (Jugend/Kita) umgebaut werden soll. Ein Bebauungsplan wurde hierzu am 19.12.2001 rechtsverbindlich festgesetzt. Damit ist die unbefristete Nutzung für den Gemeinbedarf und für öffentliche Zwecke gewährleistet. Das Grundstück wurde 2001 vom treuhänderischen Sanierungsträger LBB-GEG für rund 2,6 Mio. Euro von einem Privateigentümer gekauft. Nach Abschluss der Sanierung wurde das Gebäude vom Sanierungstreuhänder an den Bezirk übertragen.

Die GSE hat das Grundstück und das Gebäude seit 2003 für den ehemaligen Sanierungstreuhänder DSK (vormals Berliner Immobilienholding BHI, davor Landesbank Berlin Grundstücksentwicklungsgesellschaft) per Verwaltervertrag bewirtschaftet. Der Bezirk möchte, dass das Grundstück in das Treuhandvermögen der GSE übertragen wird. Zwischen dem Bezirksamt Neukölln und der GSE wurde dazu der Überlassungsvertrag erarbeitet. Am 25.08.2008 wurde die GSE vorzeitig in den Besitz eingewiesen

 

Die GSE hat mit Sanierungsfördermitteln in Höhe von 800.000,00 Euro der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die 2. Etage des Gebäudes ausgebaut.

 

Der Bezirk hat den Bau eines Gründaches mit 180.000,00 Euro gefördert.

 

Für den Ausbau der 1. Etage zu einem Hort und zur Entsorgung von Altlasten hat der Bezirk weitere 1,3 Mio. Euro zugewendet.

 

Vom bezirklichen Hochbauamt wurden mit einer Bausumme von 2,1 Mio. Euro das Erdgeschoß des Gebäudes zu einem Hort umgebaut und ein behindertengerechter Spielplatz eingerichtet.

 

Der Kleine Fratz gGmbH hat mit 120.000,00 Euro aus Mitteln des Konjunkturprogrammes II die Spielgeräte auf dem Freigelände optimiert und ausgebaut, um damit einen behindertenfreundlichen Spielplatz zu schaffen.

 

Das bezirkliche Hochbauamt hat den Keller des Gebäudes mit 150.000,00 Euro zu Jugendräumen umgebaut.