Intelligente Heizkreisregelung – Positive Zwischenbilanz bei den Berliner Energietagen
Die valovo GmbH und die GSE Gesellschaft für StadtEntwicklung gGmbH haben auf den Berliner Energietagen am 17. April 2026 gemeinsam ein positives Zwischenfazit gezogen. Im Mittelpunkt steht die Heizkreisregelung „ovoTherm“, mit der bestehende Heizsysteme in kürzester Zeit optimiert werden.
Am denkmalgeschützten Kulturstandort Bethanien wird deutlich, worum es geht: 20 % weniger Heizenergie im Bestand werden erreicht, die weder Bauarbeiten noch lange Planungsprozesse erfordern. Die Heizkosten werden sofort gesenkt – zur Entlastung der Mieterinnen und Mieter.
Das Beispiel aus Berlin zeigt, dass Klimaschutz im Gebäudebestand längst erreichbar ist. Und zwar schnell, pragmatisch, ohne Komfortverlust und nahezu unbemerkt im laufenden Betrieb.
„Die aktuellen gesetzlichen Ziele beim Klimaschutz und der Energieeffizienz bei öffentlichen Gebäuden sind ohne aufwendige Umbauten zu erreichen. Das konnten wir bei verschiedenen größeren Projekten mit ovoTherm beweisen,” sagt Dennis Herrmann, Geschäftsführer der valovo GmbH. „Das Wie ist nicht mehr die Frage, sondern das Ob. Es braucht Lösungen, die wirtschaftlich tragfähig und sehr schnell umsetzbar sind. Genau das zeigen die Ergebnisse in Berlin, die unmittelbar übertragbar sind auf andere öffentliche Liegenschaften.“
Auch aus Sicht der GSE ist die schnelle Umsetzbarkeit entscheidend: „Gerade im Bestand kommt es darauf an, Maßnahmen zu finden, die ohne großen Aufwand funktionieren“, erläutert Frauke Witzler, Prokuristin der GSE gGmbH. „Die Erfahrungen zeigen, dass sich erhebliche Einsparungen erzielen lassen, ohne Eingriffe in die Gebäudesubstanz und selbst im Denkmalschutz. Einsparungen beim Heizen eröffnen an anderer Stelle Investitionsmöglichkeiten, ohne zusätzliche Belastungen für die Mieter*innen.“
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